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Klinisches Krebsregister

Klinische Krebsregister - Definition und Aufgabenstellung

(Quelle: Schmidt, Schubert-Fritschle, Engel, Hölzel, Tumorregister München, "Klinische Krebsregister - Struktur und Leistungen", in: "Der Onkologie" 1/2002)

  • Die flächendeckende Erhebung aller Krebserkrankungen erfolgt in einem an Verwaltungsgrenzen eines Landes orientierten Einzugsgebiet.
  • Eine flexible Dokumentation des Krankheitsverlaufes erfordert die volle Identifizierung der Krebspatienten.
  • Alle Fachgebiete aus dem ambulanten und stationären Sektor - Pathologie, Chirurgie, Strahlentherapie, Onkologie - stellen ihren Versorgungsbeitrag zur Verfügung.
  • Jedes Krankenhaus und jeder niedergelassene Arzt im Einzugsgebiet wirkt bei der Krebsregistrierung mit.
  • Über die gemeinsame Dokumentation entsprechend der Versorgungskette werden die Versorgungsträger miteinander vernetzt.
  • Dokumentationsinhalte und Ergebnisse werden tumorspezifisch vom wissenschaftlichen Sachverhalt evaluiert, aktualisiert und kontrolliert.
  • Langzeitergebnisse bezüglich Überleben sind durch einen Zugriff auf den Lifestatus und auf Todesbescheinigungen sichergestellt.
  • Jedes klinische Krebsregister ist einem epidemiologischen Register untergeordnet. Es meldet die gesetzlich fixierten Daten an die Vertrauensstelle und diese nach Chiffrierung weiter an das epidemiologische Register.

Ergebnisse klinischer Krebsregister

Die Nutzung der gespeicherten Daten für klinische und wissenschaftliche Zwecke ist die wichtigste Rechtfertigung komplexer und aufwändiger Erfassungsstrukturen.
Die folgende Auflistung zeigt mögliche Nutzungsbeispiele:

  • Säkulare Trends von Inzidenz und Mortalität
  • regionale Variationen von Inzidenz, Mortalität und klinischen Parametern wie Stadium, Histologie etc.
  • für behandelnde Ärzte versorgungsbegleitender Zugriff auf Kasuistiken (case management)
  • klinikspezifische Ergebnisse für die meldenden Einrichtungen als Feedback und zur internen Qualitätssicherung, auch im Vergleich zu anderen Versorgungsträgern der Region
  • Klinik- und Pathologievergleiche
  • Rechenschaft über Therapieergebnisse bezogen auf die Population mit Vergleich zu internationalen Ergebnissen
  • Analysen zur Sicht des Patienten bezüglich Versorgungsqualität, Lebensqualität, Nebenwirkungen und Folgezuständen